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Gesetzliche Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft

 

Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften. Für viele selbständige Künstler und Publizisten ist die „Verwaltungsberufsgenossenschaft“ zuständig. Bei ihr gilt das Prinzip der freiwilligen Mitgliedschaft. Berufe, die nicht in den Zuständigkeitsbereich dieser Institution fallen, sind bei anderen Berufsgenossenschaften eventuell sogar pflichtversichert. So ist z.B. für Fotografen, Grafikdesigner (Versicherungspflicht) oder für die Filmbranche (freiwillige Versicherung) die „BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse“ zuständig.

 

Verwaltungsberufsgenossenschaft

22281 Hamburg, Tel.: 040/ 5146-0,  www.vbg.de

BG Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse:  www.bgetem.de

Gustav-Heinemann-Ufer 130, 50968 Köln, Tel. 0221/3778-0

 

Welche BG für andere Berufe zuständig ist erfährt man beim Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung

Mittelstraße 51, 10117 Berlin, Tel.: 030/288763800 www.dguv.de

 

Welche Risiken werden gedeckt?

Versichert sind der Arbeitsunfall (einschließlich aller Dienstwege und -fahrten), der Wegeunfall (direkter Wege nach oder vom Ort der Tätigkeit, zur oder von der Wohnung), Berufskrankheit und Folgeunfall.

 

Welche Leistungen werden erbracht?

Es wird die medizinische Versorgung übernommen. Weiterhin werden ein Verletztengeld und bei dauerhaften Schädigungen eine Verletztenrente je nach Grad der Erwerbsminderung (beginnend bei 20%) gezahlt. Außerdem sind im Todesfall Sterbegeld, Hinterbliebenenrente und Waisenrente versichert. Die Höhe der Leistungen hängt von der selbst zu wählenden Versicherungssumme und damit von der Höhe meines Beitrages ab.


Da die Leistungen der Berufsgenossenschaften im Schadensfall recht gut sind und bei privaten Unfallversicherungen in dieser Komplexität nicht versichert werden bzw. für die meisten Freiberufler auch deutlich teurer wären, lohnt sich in vielen Fällen die freiwillige Versicherung. Lediglich bei höheren Gefahrenklassen, wie z.B. bei den Künstlern, wird der Schutz dann schon recht teuer.